Alicia Keys ist eine amerikanische R&B- und Soulsänger, die auch als Pianistin, Produzentin, Schauspielerin, philanthropist und Autorin arbeitet. Sie hat bereits zahlreiche Musikpreise gewonnen, darunter neun Grammys, elf “Billboard Music Awards” und drei American Music Awards.
Keys ist das einzige Kind ihrer Eltern, der irisch-italienisch-stämmigen Mutter Teresa "Terri" Augello und dem jamaikanischen Vater Craig Cook. Als Kind wuchs sie zuerst in Harlem auf, später in dem Viertel Hell's Kitchen auf. Die Eltern ließen sich früh scheiden, später war es Alicias Mutter, die ihre Karriere vehement vorantrieb. 1985 hatte Keys ihren ersten Schauspielauftrag. Bei der Serie „The Cosby Show“ spielte sie eine Freundin der Figur Rudy Huxtable. Kurze Zeit später began sie mit dem Pianospiel, lernte die Kompositionen klassischer Genies wie Beethoven, Mozart und Chopin.
Ihren High-School-Abschluss machte sie mit 16 an der Professional Performing Arts School in Manhatten. Obwohl sie bereits eine Zusage für die Columbia University hatte, entschied sich Keys aber für die direkte Musikkarriere. Bei dem Jermaine Dupris Plattenfirma unterschrieb sie einen Demo-Vertrag, vertrieb ihre Musik aber bei Columbia Records. Für den Soundtrack „Men In Black“ schrieb und sang sie 1997 das Lied "Dah Dee Dah (Sexy Thing)". Der Song war ihre erste professionelle Aufnahme, auch wenn sie nie als Single rauskam. Kurze Zeit später endete auch ihr Vertrag bei Columbia Records, weshalb sie schnell zu Clive Davis´ Plattenfirma “J Records” bei Arista wechselte. Ihre ersten Aufnahmen hierfür waren "Rock wit U" und "Rear View Mirror", die später auf den Soundtracks zu „Shaft“ (2000) und „Dr. Dolittle 2“ (2001) erschienen. Nach den Aufnahmen veröffentlichte Keys noch im Jahre 2001 ihr Debütalbum “Songs in A Minor”- der Albumtitel als Referenz an ihre Jugend mit klassischer Musik.
Oktober 202 veröffentlichte die Sängerin das Album „ Remixed & Unplugged in A Minor”. Die CD enthielt acht Remixe und sieben Unplugged-Versionen ihres Debüts. Zur gleichen Zeit produzierte Keys bereits für andere Künstler, unter anderem auch Christina Aguilera. Für die Popsängerin schrieb und produzierte sie das Lied "Impossible", welches 2002 auf dem Album „Stripped“ erschien. Ein Jahr später kam “The Diary of Alicia Keys” auf den Markt., daraus bekannt wurden die Hits "You Don't Know My Name" und "If I Ain't Got You".
Für den amerikanischen Musiksender MTV drehte sie 2005 eine Folge des „Unplugged“-Formats. Bei der in Brooklyin aufgenommenen Show sang sie ihre bekannte Lieder mit neuen Arrangement, unter anderem "A Woman's Worth" und "Heartburn". Zudem kollaborierte sie bei „Unplugged“ mit den Rappern Common und Mos Def für den Track "Love It or Leave It Alone", bei “Welcome To Jamrock” mit Damian Marley und bei mit Adam Levine zu "Wild Horses".
November 2007 erscheint ihr drittes Album “As I Am“. Auf der CD hat sie Stargäste wie John Mayer ("Lesson Learned" und "Heavy Times"), John Legend, Linda Perry, Timbaland und Marsha Ambrosius von Floetry. Weiter eingeplant ist auch das Mitwirken von Drew Lane, Eddie Galan und Stargate.
Auf Long Island, New York hat Keys übrigens ihr eigenes “The Oven Studios” eröffnet. Mitbesitzer der Anlage ist ihr langjähriger Produktionspartner Kerry "Krucial" Brothers. Die Beiden sind außerdem Mitbegründer des Unternehmens ”KrucialKeys Enterprises”, welches Musik für Alicia aber auch andere Künstler produziert.